Eine Fläche ohne Fugen, ohne Kanten, ohne Unterbrechung – Wand und Boden verschmelzen zu einer Einheit. Fugenlose Betonoptik ist eine der wenigen Oberflächen, die einen Raum sofort anders wirken lassen.
Wir sind zertifizierter Verarbeiter des Stone-Age-Systems und führen Beschichtungen für Bäder, Wohnräume und gewerbliche Flächen aus – auf Wunsch zusammen mit dem Trockenbau darunter.
Es handelt sich nicht um Beton. Aufgetragen wird ein mineralisches Spachtelsystem in mehreren dünnen Schichten, das die Anmutung von Sichtbeton erzeugt: mattgrau, leicht wolkig, mit sichtbarer Handschrift der Kelle.
Der Unterschied zu echtem Sichtbeton ist entscheidend. Die Auftragsstärke beträgt nur wenige Millimeter, das System bringt kaum Gewicht ein und lässt sich auf bestehende Untergründe aufbringen – auf Trockenbauwände ebenso wie auf alte Fliesen oder Estrich. Es ist eine Oberfläche, keine Konstruktion.
Und es ist auch keine Tapete mit Betonmuster. Jede Fläche entsteht von Hand und ist ein Unikat. Zwei Wände werden einander ähneln, aber nie gleich sein.
Der Punkt, an dem es scheitert oder gelingt: der Untergrund.
Weil die Beschichtung nur wenige Millimeter stark ist, bildet sie ab, was darunter liegt. Ein Riss im Untergrund arbeitet sich durch. Eine lose Fliese löst sich mitsamt der neuen Oberfläche. Eine schwingende Konstruktion bekommt Haarrisse.
Deshalb prüfen wir vorher: Ist der Untergrund fest, tragfähig und rissfrei? Ist er ausreichend steif? Sind Feuchtigkeit und Restfeuchte im Griff? Wo nötig, bereiten wir vor – mit Grundierung, Armierungsgewebe oder einer neuen Trockenbauebene darunter.
Als Untergrund eignen sich alte Fliesen und Estrich ebenso wie Trockenbauwände – abgestemmt werden muss in aller Regel nichts. Entscheidend ist nicht, worauf beschichtet wird, sondern wie sorgfältig vorbereitet wurde. Diese Vorarbeit macht häufig den größeren Teil des Aufwands aus. Wer sie überspringt, spart am falschen Ende.
Der Ablauf umfasst mehrere Arbeitsgänge, zwischen denen jeweils Trocknungszeit liegt:
Rechnen Sie für ein Bad mit rund einer Woche, je nach Fläche und Trocknungsverhalten. Beschleunigen lässt sich das kaum – jede Schicht braucht ihre Zeit.
Betonoptik heißt nicht zwangsläufig Grau. Das System lässt sich einfärben, von hellem Sand über warme Erdtöne bis zu fast Anthrazit. Auch die Struktur ist wählbar: von nahezu glatt bis deutlich lebendig mit sichtbarer Kellenführung.
Weil sich das am Muster besser beurteilen lässt als in Worten, legen wir vor Ausführung Musterplatten an. Erst wenn Ihnen die Fläche gefällt, wird sie gebaut.
Eine korrekt versiegelte Fläche ist unkompliziert: feucht abwischen genügt, aggressive oder scheuernde Reiniger sind zu vermeiden. Im Bad tut es das gleiche Abzieh-und-Lüften wie bei jeder anderen Oberfläche – nur ohne Fugen, in denen sich etwas festsetzt.
Die Versiegelung im Nassbereich sollte man nach einigen Jahren auffrischen; das ist ein überschaubarer Arbeitsgang. Kleinere Beschädigungen lassen sich ausbessern, allerdings bleibt eine reparierte Stelle bei einer handgearbeiteten Fläche meist erkennbar.
Wir sind zertifizierter Verarbeiter des Stone-Age-Systems und führen die Beschichtung nach Herstellervorgabe aus. Das ist kein Formalismus: Schichtenfolge, Trocknungszeiten und Versiegelung bestimmen, ob die Fläche dauerhaft hält.
Da wir auch den Trockenbau ausführen, kommt beides aus einer Hand – die Vorwand, die Nische oder die neue Wand ebenso wie die Oberfläche darauf. Was den Preis bestimmt, können Sie auf unserer Seite zu den Kostenfaktoren nachlesen.
Wir kommen vorbei, prüfen den Untergrund und legen Musterplatten in Ihrer Wunschfarbe an. Kostenlos und unverbindlich.
Ja - wenn der Aufbau stimmt. Unter der Beschichtung liegt im Spritzwasserbereich eine Verbundabdichtung, darueber eine mehrschichtige Versiegelung. Beides zusammen macht die Flaeche wasserdicht. Entscheidend ist die fachgerechte Ausfuehrung der Abdichtung, nicht die Optik darueber.
Ja, beides ist ein ueblicher Untergrund - und das ist einer der grossen Vorteile: kein Abstemmen, kein Bauschutt, keine wochenlange Baustelle. Entscheidend ist aber nicht, worauf beschichtet wird, sondern wie sorgfaeltig vorbereitet wird. Fliesen muessen fest sitzen, Estrich muss tragfaehig, rissfrei und ausreichend trocken sein. Lose Stellen kommen raus, Risse werden geschlossen, der Untergrund wird angeschliffen und grundiert. Diese Vorarbeit ist der eigentliche Kern der Leistung.
Nur, wenn der Untergrund arbeitet. Die Beschichtung ist wenige Millimeter stark und bildet ab, was darunter passiert. Deshalb ist die Untergrundpruefung der wichtigste Arbeitsschritt - bei Bedarf armieren wir oder bauen eine steife Trockenbauebene darunter.
Fuer ein Bad rechnen Sie mit etwa einer Woche. Der Aufbau besteht aus mehreren Schichten, die jeweils durchtrocknen muessen - das laesst sich kaum beschleunigen, ohne die Qualitaet zu gefaehrden.
Ja. Das System laesst sich einfaerben, von hellem Sand ueber warme Erdtoene bis fast Anthrazit. Auch die Struktur ist waehlbar. Vor der Ausfuehrung legen wir Musterplatten an, damit Sie die Flaeche vorher sehen.
Feucht abwischen genuegt, aggressive und scheuernde Reiniger sollten Sie vermeiden. Im Nassbereich empfiehlt es sich, die Versiegelung nach einigen Jahren aufzufrischen. Fugen, in denen sich Schmutz festsetzt, gibt es nicht.